Rauch- und Wärmeabzug

Beratung, Montage, Wartung und Reparatur von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen aus einer Hand.

Rauchwärmeabzüge für zuverlässige Rauchableitung

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, kurz RWA, leiten im Brandfall schnell Rauch und Wärme aus Gebäuden ab. Meistens über das Dach, aber auch über die Fassade. Es entsteht eine nahezu rauchfreie Schicht über dem Boden. Für die Menschen bleiben Fluchtwege länger begehbar, die Feuerwehr kann schneller und effizienter löschen. Der Gebäude- und Sachwerteschutz wird verbessert. RWA-Anlagen gehören zu wirkungsvollsten Investitionen in den vorbeugenden Brandschutz. Vorausgesetzt, sie funktionieren jederzeit einwandfrei.

Ihre Vorteile mit dem RWA-Service durch CWS Fire Safety

  • Längere Fluchtzeit durch schnelle Ableitung von Rauch und Wärme im Brandfall
  • Jährliche Wartung mit automatischen Erinnerungsservice
  • Kompetente Beratung, in komplexen Fällen mit Brandschutzsachverständigem
  • Planung, Montage, Wartung und Instandhaltung aus einer Hand

Notwendigkeit und Nutzung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen auf dem Dach prüfen

Der Einbau von Rauch- und Wärmeabzügen (RWA) wird in den Landesbauordnungen, in Sonderbauverschriften, zum Beispiel Industriebau-, Hochhaus- und Schulbaurichtlinie, Verkaufs- und Versammlungsstättenverordnung sowie in Brandschutzkonzepten und Versicherungsauflagen gefordert. RWA sind immer da angebracht, wo viele Menschen zusammenkommen, Gebäude groß und Fluchtwege lang und verzweigt sind.

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen müssen bei einem Brand entstehenden Rauch und Wärme ableiten. Die RWA-Anlagen machen sich die Thermik zu nutze. Sie sind so konzipiert, dass nach oben steigender Rauch über Dachkuppeln oder Fassadenfenstern abgegeben wird. So entsteht über dem Boden eine rauchfreie Schicht. Gleichzeitig verhindern Rauchabzugsanlagen, dass sich Verbrennungsgase im Raum stauen, weiter erhitzen und durchzünden. Der gefürchtete Flash Over würde Lösch- und Rettungsarbeiten unmöglich machen.

Berechnung und Auswahl der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

Entscheidend ist die erforderliche Dach-, Fenster- und Fassadenfläche. Diese wird mithilfe aerodynamischer Parameter, der Raumhöhe und der verlangten raucharmen Schicht ermittelt. Maßgebliche Normen sind unter anderem die DIN 18232 Teil 2 und Teil 9 sowie DIN EN 12101-2. In der Berechnung wird eine Fülle an Einflussgrößen berücksichtig, damit die Abluftöffnungen ausreichend groß sind und die RWA-Anlage ihren Zweck erfüllt. Wir von CWS Fire Safety haben mit unseren Brandschutz-Sachverständigen und Fachplanern die Experten für solche Aufgaben.

Wesentliche Komponenten einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage sind:

  • Steuergerät (sammelt Informationen, sendet Kommandos an Öffnungsteile) 
  • Auslöser (manuell, automatisch per Rauchmelder, Wärmesensor, Glaskörper)
  • Öffnungsaggregate
  • Leitungssystem 
  • Sicherheitsstromversorgung 
  • evtl. Kombination mit Brandmelde- und Sprinkleranlage 

Wir liefern die erforderlichen Komponenten und Ersatzteile und bauen diese fachgerecht ein.

Berechnung und Auswahl der Rauch- und Wärmeabzugsanlage

Installation einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage

Den Auftrag zum Einbau erteilen Bauherren und Architekten einer Fachfirma wie CWS Fire Safety. Oftmals wirken die Gewerke Brandschutz, Einbruchschutz, Elektrik und IT zusammen. Wir von CWS Fire Safety entlasten unsere Kunden von der Koordination der Gewerke. Das Gewerk Brandschutz steuern unsere Experten in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber bis zur endgültigen Abnahme; Errichter-Bescheinigung und Dokumentation inklusive.

Prüfung und Wartung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

Wartung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

In der Regel erfolgt vor Inbetriebnahmen die Sachverständigen-Abnahme. Es wird geprüft, ob die RWA-Anlage den Vorgaben der Baugenehmigung entspricht und einwandfrei funktioniert. Wiederkehrende Sachverständigen-Abnahmen gemäß TPrüfVO der Länder koordinieren wir mit dem Wartungstermin, um Kosten zu minimieren.

Für die regelmäßige RWA-Wartung ist der Betreiber verantwortlich, der diese Aufgabe zum Beispiel an ein unseren sachkundigen Kundendienst übertragen kann. Details sind in DIN 18232 Teil 2 und der VdS/CEA-Richtlinie 4020 beschrieben: Die Rauchabzugsanlage muss einmal jährlich gewartet werden. In schmutz- und staubbelasteten Betriebsstätten empfehlen wir kürzere Intervalle. Zu prüfen sind Funktionsfähigkeit und Betriebsbereitschaft von Auslösern, Steuerung, Öffnungen, Energiezuleitungen und Zubehör. Festgestellte Mängel sind zu beheben. Die Prüfung ist im Betriebsbuch zu protokollieren. Zwischen den regelmäßigen Wartungen muss der Betreiber Sichtkontrollen machen. Bei Verstößen gegen die RWA-Wartungs- und Instandhaltungspflicht riskiert der Betreiber Bußgeld und Verlust des Versicherungsschutzes – und im schlimmsten Fall die Insolvenz.

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