Zero Emissions Day

Zero Emissions Day – Null ist die Zielgröße

Kaum ein Thema ist von so großer Wichtigkeit und Aktualität wie Reduktion von Treibhausgasemissionen. Warum Unternehmen Verantwortung übernehmen sollten, lesen Sie hier.

21 September 2021

Der Zero Emissions Day hat sich zu einer weltweiten Bewegung entwickelt, die darauf abzielt an diesem Tag für 24 Stunden keine fossilen Brennstoffe zu verbrennen. Alles begann 2008, als der Gründer Ken Wallace im kanadischen Nova Scotia eine Website startete, auf der er dazu aufrief, den 21. September zu einem Tag zu machen, an dem keine fossilen Brennstoffe verbraucht werden. Die Botschaft war denkbar einfach: "Gönnen Sie unserem Planeten einen freien Tag im Jahr".
 

Emission ist nicht gleich Emission

Mülltrennung, das Fahrrad oder den Öffentlichen Personen Nahverkehr nutzen statt dem Auto – was im Privaten gilt, lässt sich auch auf Unternehmen übertragen: Übernahme von Verantwortung gegenüber der Umwelt. Ein Hebel dies zu tun ist die Reduktion von Treibhausgasemissionen. Das gilt auch für CWS.  Um zukünftigen Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen, müssen bereits heute klare Ziele formuliert und auch die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. In der öffentlichen Beschaffung hat das Thema Klimaneutralität an Relevanz gewonnen. Dabei spricht man oft von Scopes, die unterschiedliches beinhalten:

  • Scope 1-Emissionen stammen aus Emissionsquellen innerhalb der betrachteten Systemgrenzen, etwa unternehmenseigenen Kraftwerken oder Fahrzeugflotten.
  • Scope 2-Emissionen entstehen bei der Erzeugung von Energie, die von außerhalb bezogen wird, dies sind vor allem Strom und Wärme aus Energiedienstleistungen.
  • Scope 3-Emissionen sind sämtliche übrigen Emissionen, die durch die Unternehmenstätigkeit verursacht werden aber nicht unter der Kontrolle des Unternehmens stehen, zum Beispiel bei Zulieferern, Dienstleistern, Mitarbeitenden oder Endverbrauchenden.

CWS kennt und reduziert schon heute aktiv seine Scope 1 und 2 Emissionen. In Bezug auf die Scope 3 Emissionen wird aktuell aufgearbeitet, welche Hebel sich für das Unternehmen bieten. Ziel ist eine Decarbonisierungsstrategie für die gesamte CWS Gruppe, mit der das Unternehmen langfristig Emissionen aller drei Klassen minimieren kann. Hier arbeiten Kolleg:innen aus den Bereichen Operations, Logistics, Procurement, QESH und Nachhaltigkeit für die transparente Datengewinnung und -bewertung eng zusammen.

CWS Servicemodell spart Emissionen

Die Circular Advantage Study der CWS Workwear belegt, dass Arbeitskleidung im Servicemodell gegenüber dem klassischen Kauf Emissionen einspart und damit gut für die Umwelt ist. Unterschied ist die Produktlebensdauer von Arbeitskleidung, die einen bedeutenden Effekt auf die Klimawirkung hat. Denn je mehr hochwertige und funktionale Gebrauchtware wieder eingesetzt und je mehr repariert wird, desto länger kann die Kleidung genutzt werden und umso weniger muss neu hergestellt werden. Und jedes Teil, das nicht hergestellt werden muss, verursacht keine Treibhausgasemissionen. So leistet das CWS-Servicemodell schon heute einen wichtigen Beitrag zur Einsparung von Emissionen.

Schon gewusst?

Neben CO2 können weitere Treibhausgase wie CH4 (Methan), N2O (Lachgas) oder Fluorkohlenwasserstoffe erfasst werden.