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Hautschutz, Hautreinigung & Hautpflege: Gesunde Haut am Arbeitsplatz

Gesunde Haut ist entscheidend für sicheres und produktives Arbeiten. Erfahre, wie ein ganzheitlicher Ansatz mit Hautschutz, Reinigung und Pflege dazu beiträgt, beruflich bedingte Hauterkrankungen zu verhindern und das langfristige Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu unterstützen.

Laut dem National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) gehören Hautkrankheiten zu den häufigsten Berufserkrankungen. Doch das muss nicht so sein. Mit einem systematischen Ansatz für Hautschutz am Arbeitsplatz investieren Unternehmen nicht nur in die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden, sondern senken auch die Kosten durch Absenzen und fördern die Zufriedenheit im gesamten Team.
 

Inhalt

  1. Warum Hautschutz am Arbeitsplatz wichtig ist
  2. Hautschutzprodukte: Die erste Verteidigungslinie
  3. Hautreinigung: Sanft, aber wirksam
  4. Hautpflege: Unterstützung für die Regeneration der Haut
  5. Organisationale Massnahmen für Hautschutz am Arbeitsplatz
  6. Eine ganzheitliche Hautschutzstrategie im Betrieb zahlt sich aus
     

Hautschutz am Arbeitsplatz – darum ist er wichtig

Rund 30 Prozent aller gemeldeten Berufskrankheiten stehen im Zusammenhang mit Hautschäden. Diese Fälle führen zu rund drei Millionen verlorenen Arbeitstagen pro Jahr und verursachen wirtschaftliche Kosten von etwa 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro. Besonders betroffen sind Branchen mit hoher Belastung durch Reizstoffe. In der Metallverarbeitung zum Beispiel erhöht der häufige Kontakt mit Schmiermitteln, Schmutz oder Reinigungsmitteln das Risiko deutlich. Die Folgen sind oft chronische Ekzeme – schmerzhafte, entzündliche Hauterkrankungen, die letztlich sogar zu einer beruflichen Erwerbsunfähigkeit führen können. Gemäss der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz kann der Grossteil der arbeitsbedingten Hauterkrankungen durch gezielte Hautschutzmassnahmen verhindert werden.

Ein wirksamer Hautschutz am Arbeitsplatz beginnt immer mit einer Analyse der Risiken: Welche Stoffe kommen mit der Haut in Kontakt? Wie oft werden die Hände gewaschen? Unter welchen Bedingungen wird gearbeitet? Darauf aufbauend lässt sich ein passender Hautschutzplan erstellen, der klar festlegt, welche Produkte in welchem Schritt der Händehygiene eingesetzt werden sollen.

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