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Warum Vandalismusschutz in Sanitärräumen ein ernstzunehmendes Thema ist

Wer kennt es nicht? Beim Betreten einer öffentlichen Toilette am Bahnhof oder im Einkaufszentrum fällt sofort auf: Der Seifenspender fehlt, der Spiegel ist zerkratzt oder die Kabinentür klemmt. Vandalismus in öffentlichen Sanitärräumen ist leider Alltag und sorgt nicht nur bei den Besuchenden für Frust, sondern auch bei den Betreibenden, denn so entstehen hohe Wartungs- und Reparaturkosten. Doch die Folgen reichen noch weiter: Hygienestandards werden unterlaufen und im schlimmsten Fall sorgen zerstörte Einrichtungen für ein Sicherheitsrisiko. Zudem leidet, egal ob Kommune, Verkehrsbetrieb oder Hotel, das Image der Betreibenden, wenn die Sanitäranlage vernachlässigt wirkt.

Wie gravierend die finanziellen Folgen sein können, zeigt ein Beispiel aus Halle (Saale): Dort müssen jährlich rund 190.000 Euro für Instandhaltung und Reinigung von zehn öffentlichen Toilettenanlagen aufgebracht werden – Vandalismusschäden sind dabei ein wesentlicher Kostenfaktor. In anderen Städten führen wiederholte Beschädigungen zu fünfstelligen Mehrkosten pro Jahr oder sogar zur zeitweisen Schließung der Anlagen.

Es ist also höchste Zeit und im Interesse aller, das Thema Vandalismusschutz anzugehen.

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