Frau im Sonnenlicht mit Baumwollzweig

Faire, nachhaltige Arbeitskleidung

Weil Sie nicht nur Arbeitskleidung tragen, sondern auch Verantwortung.   

Die textile Wertschöpfungskette ist lang und oftmals intransparent, insbesondere was die ersten Produktionsschritte angeht. Deshalb setzt CWS Workwear gemeinsam mit Fairtrade ganz am Anfang an: bei den Bäuerinnen und Bauern, die Baumwolle anbauen und ernten.

CWS gibt ihnen Planungssicherheit. Denn CWS hat sich langfristig verpflichtet, den Anteil an fair gehandelter Baumwolle in der Berufsbekleidungsbranche zu steigern – und feste Abnahmemengen vereinbart.

Die Kleinbauern erfüllen ihrerseits sämtliche Auflagen: Einhaltung von Umwelt, Sozial- und Sicherheitsstandards sowie Gesundheitsschutz bei der Produktion. Aber auch die Gemeinschaft vor Ort profitiert: „Dank der Fairtrade-Prämie können wir viele Umwelt- und Bildungsprojekte verwirklichen", sagt Shailesh Patel von der Kooperative Rapar and Dhrangadhra Farmers Producer Company in Indien. "Die Projekte zur Regenwassernutzung, zur Aufforstung, zum Straßenbau oder zur Bildung für unsere Kinder sind sehr wichtig für uns und erleichtern das Leben unserer Baumwollbauern sehr."

 

Sie möchten wechseln zu fairer Arbeitskleidung?

Bei der Industrie- und Handwerkskollektion „Pro Line“ sorgt Baumwolle aus dem Fairtrade Rohstoffmodell für hautschmeichelnden Tragekomfort. Sie wird kombiniert mit Polyester aus recycelten PET-Flaschen und anderen industriellen Kunststoffabfällen, das für die notwendige Robustheit und Langlebigkeit der Kleidung sorgt.

Der CWS Bestseller „Cotton Line“ wurde 2016 als 100-prozentige Baumwoll-Kleidung eingeführt – und ist heute bei Tausenden CWS Kunden in Industrie und Handwerk im täglichen Dauereinsatz. Heute können Kunden die Cotton Line zusätzlich mit einem baumwolllastigen Mischgewebe und 35 % Polyester-Beimischung für anspruchsvolle Arbeiten erhalten.

Die hochsichtbare Warnschutzkleidung „Profi Line HighVis“ ist zertifiziert nach Warnschutzklasse 2 – und überzeugt ebenfalls mit ihren inneren Werten. Das Mischgewebe sorgt mit 35 % Fairtrade-Baumwolle für höchsten und verantwortungsvollen Tragekomfort.

Vorteile für Unternehmen

  • An allen CWS Kleidungsstücken aus Fairtrade-Baumwolle sowie dem Fairtrade Rohstoffmodell ist ein Fairtrade-Siegel angebracht, wodurch die faire Herkunft der Baumwolle sichtbar ist.
  • Unternehmen zeigen mit der Wahl dieser Berufskleidung ihr nachhaltiges Engagement.
  • Gleichzeitig können Sie Ihre eigene Nachhaltigkeitsbilanz verbessern und damit auch bei Ihren eigenen Kunden punkten.
  • Sie unterstützen Baumwollbauern, die einen fairen Mindestpreis für ihre Baumwolle und eine Fairtrade- Prämie für Gemeinschaftsprojekte erhalten.
  • Auch intern positionieren sich Unternehmen als verantwortungsbewusste Arbeitgeber, die Wert auf eine hochwertige Ausstattung ihrer Mitarbeiter legen.

 „CWS geht bei seiner Berufkleidung sehr visionär und strategisch einzigartig vor. Mit seinem langfristigen Ansatz, regelmäßig neue Kollektionen mit Fairtrade-Baumwolle auf den Markt zu bringen, reagiert das Unternehmen nicht auf Kundenanforderungen, sondern gibt selbst die Marschrichtung vor“, so Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von Transfair e.V./ Fairtrade Deutschland.

Das sagt unsere Kundin

Ein wichtiger Entscheidungsgrund war, dass die Baumwolle von Fairtrade bezogen wird. Wir sind sehr zufrieden mit dem Service, alles läuft reibungslos.

Sonja Hazic, Verwaltungsmitarbeiterin der Stadt Siegen
ww-siegen

Was ist Fairtrade?

Gute Gründe für Berufskleidung aus fair produzierter Baumwolle. Bauern, die Fairtrade-Baumwolle anbauen, profitieren von guten Arbeitsbedingungen durch fünf Vorgaben:

1. Fairer Preis und Prämien

Bauern erhalten einen garantierten Mindestpreis für ihre Baumwolle. Er deckt die Kosten eines nachhaltigen Baumwollanbaus ab. Gleichzeitig schützt er die Produzenten und ihre Familien vor Preisschwankungen im globalen Baumwollmarkt. Sollte der aktuelle Marktpreis über dem Fairtrade-Mindestpreis liegen, so bekommen die Bauern den höheren Betrag bezahlt. Auch dadurch bekommen sie eine erhöhte finanzielle Sicherheit. Gleichzeitig bezahlen die Abnehmer von Fairtrade-Baumwolle, zum Beispiel CWS, eine Prämie an die Bauern, die für Gemeinschaftsprojekte verwendet wird. 

2. Demokratische Organisation

Fairtrade-Betriebe schließen sich meist zu größeren Produzentenkooperativen zusammen. Sie werden demokratisch geführt, sodass alle Produzenten über ihre Belange mitentscheiden können.

3. Kinder schützen

Ausbeuterische Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind im Fairtrade-Anbau verboten. Gleichzeitig profitieren Kinder von den fairen Preisen, die die Bauern für ihre Baumwolle erhalten: Wo vorher Kinderarbeit überlebenswichtig für die Familie gewesen sein mag, wird sie nun obsolet.

4. Umweltstandards

Fairtrade schützt die Gesundheit der Baumwollproduzenten und schont die Natur: Gefährliche Chemikalien und gentechnisch verändertes Saatgut sind verboten. Außerdem wird wassersparend gearbeitet.

5. Transparente Lieferkette

Damit Kleidung Fairtrade-zertifiziert werden kann, müssen alle Teile der weiteren Lieferkette nachweisen, dass sie die ILO-Kernarbeitsnormen erfüllen. Das Fairtrade-Siegel verlangt also Transparenz über die gesamte Lieferkette hinweg. Außerdem darf Fairtrade-zertifizierte Kleidung keine Mischung mit konventioneller Baumwolle enthalten.

Mehr zu den Fairtrade-Standards für Baumwolle finden Sie auf den Seiten von Fairtrade Deutschland.