Sicherheits- und Fluchtbeleuchtung - Licht für alle Fälle

Not- und Sicherheitsbeleuchtung gibt Menschen im Gefahrenfall Orientierung. Sie sorgt dafür, dass Flucht- und Rettungswege auch bei Ausfall der allgemeinen Beleuchtung, sichtbar bleiben. Sie reduziert das Unfallrisiko und rettet im Notfall Leben: Menschen können das Gebäude sicher verlassen, die Panikgefahr sinkt und Einsatzkräfte rücken zügig zum Brandort vor. Die Not- und Sicherheitsbeleuchtung muss zu den individuellen Gegebenheiten des Gebäudes passen. Es sind zahlreiche gesetzliche und technische Vorgaben zu berücksichtigen. CWS Fire Safety berät und unterstützt Sie bei der Wahl des richtigen Beleuchtungssystems. In enger Kooperation mit Ihnen konzipieren wir das System und installieren es.

Ihre Vorteile durch den Kennzeichnungs-Service

  • Schnelle Orientierung im Gefahrenfall
  • Herstellerunabhängige Produkte
  • Erfüllen der aktuellen sicherheitsrelevanten Auflagen
  • Beratung, Montage und regelmäßige Funktionstests

Notwendigkeit von Fluchtweg- und Sicherheitsbeleuchtung

Sicherheitsleitsysteme müssen immer dann funktionieren, wenn die künstliche Beleuchtung ausfällt, etwa nach einem Stromausfall, und Menschen in Gefahr geraten. Brand und Rauchentwicklung sind solche Situationen. Die Leitsysteme sollen Menschen den Fluchtweg zum Ausgang oder in einen sicheren Bereich weisen. So wollen es die Arbeitsstättenverordnung (§ 4 (3)), die Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A3.4.3 und die DIN EN 1838. Behörden und Versicherungen verlangen häufig die Installation der Sicherheitsbeleuchtung, die auch im Brandschutzkonzept verankert sein kann.

Vorgaben für Sicherheitsbeleuchtung

Es gibt Mindestvorgaben in Bezug auf Beleuchtungsstärke, Betriebsdauer, Notstromversorgung sowie Forderungen an die Beleuchtung von Flucht- und Rettungswegen. Geregelt ist dies in der VDE 0108 „Starkstromanlagen und Sicherheitsstromversorgung in baulichen Anlagen für Menschenansammlungen“. Dazu gehören Arbeits- und Versammlungsstätten, Geschäftshäuser, Museen, Hochhäuser, Großgaragen, Gaststätten und fliegende Bauten, zum Beispiel Zirkuszelte. Zusätzlich zur Sicherheitsbeleuchtung können akustische Warn- und Leitsysteme installiert werden. Die Kombination optischer und akustischer Fluchtwegorientierung kann helfen, Räumungs- und Evakuierungszeiten zu verkürzen. 

Vorgaben zu Rettungs- und Brandschutz-Schildern

Flucht- und Rettungswege müssen gekennzeichnet sein. Die jeweiligen Piktogramme sind unter anderem in der ASR A1.3 festgelegt. Aus einer Tabelle in der ASR A1.3 können Sie die vorgeschriebene Größe und Erkennungsweite der Kennzeichen ablesen. Sie werden gut sichtbar unter anderem über Notausgängen und in Fluren angebracht.

Gemäß ASR A1.3 müssen Rettungs- und Brandschutzzeichen aus lang nachleuchtendem Material bestehen, falls keine Sicherheitsbeleuchtung vorhanden ist. Wir beraten Sie bei der Wahl der optimalen Kennzeichnung, damit Sie auf der sicheren Seite sind. Unser Kundendienst kümmert sich um die vorgabengerechte Montage.

Konzeption und Installation von Sicherheits- und Fluchtbeleuchtunganlagen

Konzeption und Planung sind aufwändig. Beides braucht Erfahrung und Knowhow. Wir erstellen im Vorfeld das auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Konzept in enger Abstimmung mit Behörden und Sachverständigen. Bei der Installation müssen insbesondere die Gewerke Brandschutz und Elektrik eng kooperieren. Wir arbeiten sowohl mit den Haustechnikern des Auftragsgebers als auch mit bewährten Partnern, entlasten den Kunden von der Koordination und begleiten das Projekt bis zur endgültigen Abnahme.

Prüfung und Wartung von Sicherheitsbeleuchtung und Kennzeichen

Die Sicherheitsbeleuchtung einschließlich Notstromversorgung ist vor der ersten Inbetriebnahme von einem Sachverständigen auf Wirksamkeit und Betriebssicherheit zu prüfen (Musterprüfverordnung). Demnach stehen auch Prüfungen nach technischen und baulichen Änderungen an. VDE-Normen regeln die Details wiederkehrender Prüfungen, darunter den regelmäßigen Test von Funktion und Beleuchtungsstärke, auch der Beschilderung, und die Intervalle (u.a. VDE V 0108-100, DIN EN 50171). Außerdem ist die Gefährdungsbeurteilung unter Berücksichtigung der Herstellervorgaben zu beachten. 

Die Prüfungen müssen entweder der Bauherr oder der Betreiber veranlassen. Sie können diese Aufgabe qualifizierten Dienstleistern wie CWS Fire Safety übertragen. Wir überwachen die Termine und führen die notwendigen Wartungen zuverlässig aus. Die Berichte über wiederkehrende Prüfungen, die wir Ihnen aushändigen, sind mindestens fünf Jahre aufzubewahren.

Beschilderung von Sicherheitshinweisen wie Feuerlöscher - Beratung, Montage und Prüfung

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