Aufgaben einer Brandmeldezentrale

Eine Brandmeldezentrale detektiert einen Brand (über verschiedene Brandmelder im Gebäude) und alarmiert automatisch anwesende Personen. Je nach Ausbau der Anlage alarmiert diese auch selbstständig die Feuerwehr und steuert eigenständig weitere Brandschutzeinrichtungen – z. B. Brandschutztüren, Rauchabzugsanlagen oder Löschanlagen – an.
Im Detail sorgt eine BMZ für folgende Maßnahmen im Gebäude:
- Schließen von Feuerschutzabschlüssen
- Öffnen von Rauchabzugsanlagen
- Aktivieren von Sirenen und Sprachdurchsagen
- Aktivieren von Fluchtwegbeleuchtung
- Aktivieren von Löschanlagen
- Außerbetriebnahme von Aufzügen (Ausnahme: Feuerwehraufzüge)
- Außerbetriebnahme von Maschinen
Des Weiteren stellt eine Brandmeldezentrale (BMZ) wichtige Informationen zur Verfügung, damit Löscheinsätze schnell und effektiv umgesetzt werden können. Zu diesem Zweck kann an der Anzeige einer Brandmeldezentrale auf einem Blick der zuerst und zuletzt ausgelöste Melder identifiziert werden. Auf Basis dessen können die Rettungskräfte die Richtung der Brandausbreitung bestimmen und einen geeigneten Angriffsweg festlegen.
Gut zu wissen: Der Zugang zur Brandmeldezentrale (BMZ) ist für die Feuerwehr jederzeit möglich, da die Schlüssel für die BMZ in einem Feuerwehrschlüsseldepot hinterlegt sind.
Vorgaben für eine BMZ
Die Planung, Montage und Inbetriebnahme einer BMZ ist nur durch einen gemäß DIN 14675 zertifizierten Fachbetrieb erlaubt. Darüber hinaus müssen die (VdS-) Richtlinien, anerkannte Regeln der Technik, und die Aufschaltbedingungen der zuständigen Feuerwehr beachtet werden.
Wichtig: Eine Sicherheitsstromversorgung ist für jede BMZ verpflichtend. Hierfür gelten die folgenden Vorgaben:
- 4 Stunden bei Verfügbarkeit einer Netzersatzanlage, Bevorratung von Ersatzteilen und ständiger Verfügbarkeit des instand haltenden Fachbetriebes
- 30 Stunden bei Weiterleitung der Störungsmeldung auf eine ständig besetzte Stelle und der Verfügbarkeit des Instandhalters innerhalb von 24 Stunden
- 72 Stunden in allen anderen Fällen


Brandmeldeanlagen bestehen grundsätzlich aus einer Brandmeldezentrale, einer (Not-) Stromversorgung, sowie Branddetektoren. Diese überprüfen einen zu überwachenden Bereich auf ein bestimmtes – oder mehrere kombinierte - Feuerkriterium (Wärme, Rauch, etc.). Brandmeldeanlagen, die automatisiert die Feuerwehr alarmieren verfügen zusätzlich über ein Feuerwehr-Bedienfeld sowie ein Feuerwehr-Anzeigetableau, mit denen die Rettungskräfte alle wichtigen Informationen einsehen und grundlegende Steuerungen durchführen können. Die Größe einer Brandmeldezentrale ist je nach Hersteller und Gesamtgröße der Anlagen sehr unterschiedlich.
Wichtig: Eine Brandmeldezentrale ist vor einem Brand im Gebäude zu schützen. Der Aufstellort einer Brandmeldezentrale ist somit von besonderer Relevanz.
Ein sicherer Aufstellort ist über einen brandlastfreien, trockenen und ausreichend beleuchteten Raum oder ein Brandschutzgehäuse möglich. Diese sind ebenfalls mit einem Brandmelder auszustatten. Zusätzlich ist die Brandmeldezentrale mit einem entsprechenden Schild zu kennzeichnen.
Brandmeldezentrale im Überblick
Was ist der Unterschied zwischen BMA und BMZ?
Was macht eine Brandmeldezentrale (BMZ)?
Wie funktioniert eine Brandmeldezentrale (BMZ)?
Was kostet eine BMZ?
Wer darf die BMZ bedienen?
CWS Fire Safety ist zertifizierter Errichter
Die CWS Fire Safety ist zertifizierter Errichter für Brandmeldeanlagen nach DIN 14675 und VdS. Erfahrene Experten planen, installieren und warten Brandmeldeanlagen im gesamten Bundesgebiet.
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- Planung der Anlage gemäß Gebäudegröße/ -nutzung sowie Brandgefahren und Personenanzahl
- Montage und Inbetriebnahme – inkl. Abstimmung mit der Feuerwehr & Erstellung von Feuerwehrlaufkarten
- Jährlicher Wartung und vierteljährlicher Inspektion

