Feststellanlage für Brandschutztür

Feststellanlagen (kurz FSA) sind eine zuverlässige und komfortable Lösung für Brandschutztüren.

Feststellanlagen für Brandschutztüren-FSA Tür-CWS Fire Safety

Individuelle Expertenberatung

Unverbindlich und kompetent für Ihre Branche

Sind Sie bereits Kunde?
Hidden Fields

Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie hier

24 Mai 2024 Fire Safety

Brandschutztüren sind von zentraler Bedeutung für den vorbeugenden Brandschutz im Gebäude: Im Brandfall schützen sie spezielle Räume, notwendige Flure und Hallenübergänge gegen den Durchtritt von Flammen, Hitze und Rauch. Weitere elementare Aufgaben sind die sichere Nutzung von Flucht- und Rettungswegen sowie die Freihaltung der Angriffswege für die Rettungskräfte. Dabei müssen Brandschutztüren und -tore. um ihren Zweck zu erfüllen, selbstschließend sein. Das bedeutet, dass sie nach jedem Durchgehen wieder zu schließen sind. 

Feststellanlagen (FSA) als Problemlöser im Alltag

Im betrieblichen Alltag ist die Selbstschließung von Türen und Toren unpraktikabel: Gabelstapler brauchen freie Fahrt, Kopierräume, Teeküchen und Flure sollen ohne hinderliches Türöffnen zugänglich sein. Ständiges Auf- und Zumachen von Türen wird als lästig empfunden. Deshalb werden Brandschutztür und -tore häufig außer Kraft gesetzt - verkeilt, festgebunden oder mit einem Karton Kopierpapier blockiert. 

Diese Manipulationen sind nicht nur lebensgefährlich und unzulässig, sondern auch strafbar (§ 145 Abs. 2 Nr. 2 StGB).

Die Lösung sind Feststellanlagen für Brandschutztüren!
 

Was ist eine Feststellanlage?

Eine Feststellanlage für Brandschutztüren (kurz auch FSA genannt) hält diese im täglichen Betrieb offen. Im Brandfall sogt sie dafür, dass sich Brandschutztüren automatisch schließen und somit ihre Schutzfunktion erfüllen.

Wo ist eine Brandschutztür mit Feststellanlage sinnvoll?

Eine Feststellanlage bei Brandschutztüren ist besonders in Gebäuden mit regem Betriebs- und Publikumsverkehr empfehlenswert. Also fast überall: Büros, Fabriken, Schulen, Arztpraxen, Seniorenheime, Geschäfte und Versammlungsstätten. 

Die Montage von Feststellanlagen ist keine Pflicht. Der Einbau einer Tür mit Feststellanlage ist nach den Erfahrungen unserer CWS Fire Safety-Experten dennoch sehr sinnvoll

Wesentliche Argumente für die Montage oder Nachrüstung von Feststellanlagen sind:

  • die Verbesserung des Betriebsablaufs
  • mehr Komfort sowie
  • mehr Bewegungsfreiheit für Menschen und Geräte. 

Wichtig: Alle drei Aspekte helfen, gefährliche Manipulationen an Türen und Toren zu verhindern 

Feststellanlagen nachrüsten lassen

Feststellanlagen bestehen in der Regel aus Gleitschiensystemen. Sie sind kompakt, optisch ansprechend und lassen sich grundsätzlich problemlos nachrüsten. So sind Stromversorgung, Türfeststellung und Brandmelder bereits integriert. 

In Produktionsbereichen können auch Haftmagnet-Feststellanlagen eine sinnvolle Alternative darstellen. Bei großen Brandschutztoren kommen diese fast ausschließlich zum Einsatz. 

Feststellanlagen nachrüsten lohnt sich!

In Anbetracht der Risiken durch Manipulationen und Reparaturkosten beschädigter Brandschutztüren und -tore, amortisieren sich die Kosten der fachgerechten Nachrüstung einer Feststellanlage schnell. 

Brandschutztür mit Feststellanlage-Tür mit FSA-CWS Fire Safety

Häufige Fragen und Antworten

zu Feststellanlagen für Brandschutztüren (kurz FSA)

Was gehört alles zu einer Feststellanlage? 

Die Feststellanlagen (FSA) bestehen im Wesentlichen aus 

  • Feststellvorrichtung 
  • Brandmelder 
  • Handauslösetaster
  • Stromversorgung
  • akustischer und optischer Signalgeber (für Tore)
  • evtl. Haftmagnet und Ankerplatte

Wie funktionieren Brandschutztüren mit Feststellanlagen? 

Detektiert der Brandmelder einen Brand, unterbricht der Melder die Stromzufuhr, die Feststellvorrichtung wird gelöst, Tür oder Tor werden freigegeben, sie schließen. Bei zweiflügeligen Türen stellt die zusätzliche Schließfolgeregelung sicher, dass der Gehflügel gehalten wird, bis der Standflügel zu ist. So verhindert die Feststellanlage die Ausbreitung von Flammen und Rauch – das Schutzziel ist erreicht. 

Handauslösetaster werden zusätzlich gut sichtbar nahe des Feuerschutzabschlusses angebracht. Sie ermöglichen es, Brandschutztüren und -tore bereits bei Verdacht eines Brands von Hand auszulösen. Außerdem verhindern die Taster Schäden an der Feststellanlage, die durch gewaltsame Schließversuche durch Reißen an der Tür entstehen. 

Haftmagnete zur Arretierung kommen in der Regel nur an Industrietoren zum Einsatz. Für Türen empfehlen wir sie nicht. Zum einen aus optischen Gründen. Zum anderen drohen mit Konsolen am Boden befestige Haftmagnete zur Stolperfalle werden. 

Welche Vorgaben sind bei der Montage einer Feststellanlage (FSA) zu beachten?

Feststellanlange für Brandschutztüren brauchen eine bauaufsichtsrechtliche Zulassung (DIBt-Zulassung). Sofern eine Tür mit Feststellanlage direkt eingebaut wird achten unsere fachkundigen Servicetechniker darauf, dass sämtliche Komponenten zum gemeinsamen Einbau zugelassen sind. Maßgeblich sind in erster Linie die DIBt-Richtlinien. Zusätzlich berücksichtigen wir die europäische Norm für Feststellanlagen EN 14637. 

Welche Vorgaben sind zu beachten, wenn Feststellanlagen für Brandschutztüren nachgerüstet werden?

Der nachträgliche Einbau von Feststellanlage bedeutet eine Änderung an Brandschutztüren. Die geplante Umgestaltung der Tür muss mit den Optionen übereinstimmen, die die DIBt-Regeln zulassen. So ist dies durch den Betreiber, üblicherweise der Nutzer der Räumlichkeiten bzw. der Arbeitgeber, im Vorfeld zu prüfen. Wir unterstützen Sie gerne bei dieser komplexen Aufgabe. 

Wir beraten Sie auch bei der Auswahl des passenden Produkts. Darüber hinaus besprechen wir vorher mit Ihnen, ob die Feststellanlage zum Beispiel auf die Brandmeldeanlage aufgeschaltet und mit anderen Sicherheitssystemen in Ihrem Haus vernetzt werden soll.

Wer darf die Montage einer Feststellanlage (FSA) vornehmen?

Im Prinzip darf die Montage einer Feststellanlage durch jeden erfolgen, sofern die Person die bauaufsichtlichen Vorgaben und die der Hersteller beachtet. 

Des Weiteren muss eine FSA vor der Erstinbetriebnahme abgenommen werden. Diese Kontrolle hat der Betreiber zu veranlassen. Die Abnahmeprüfung vor der ersten Inbetriebnahme dürfen entweder der Hersteller der Feststellanlage oder autorisierte Fachkräfte – bspw. die Servicetechniker der CWS Fire Safety – übernehmen. 

Nach erfolgreicher Abnahme ist ein Schild mit Abnahmedatum anzubringen. Der Betreiber erhält eine Dokumentation, um diese bei Versicherungen, Behörden und der Feuerwehr vorzulegen. 

Wie ist die Wartung geregelt?

Im laufenden Betrieb ist einmal monatlich eine Funktionsprüfung der FSA fällig. Diese Aufgabe darf der Betreiber übernehmen. 

Einmal im Jahr stehen Überprüfung und Wartung der Tür mit Feststellanlage durch eine Fachkraft an. Hierbei wird neben der Funktionsfähigkeit auch die Dokumentation kontrolliert, Komponenten bei Bedarf vorbeugend ausgetauscht sowie Melder und Stromversorgung getestet. 

Details zu Wartung, Funktionsprüfung und Anforderung an die Fachkraft sind in der DIN 14677 und in der EN 14637 zu finden. Üblicherweise beauftragt der Betreiber mit diesen Aufgaben einen kompetenten Dienstleister wie CWS Fire Safety.

Feststellanlagen vom Fachbetrieb

Wir unterstützen Sie sowohl beim Einbau von Brandschutztüren mit Feststellanlagen als auch bei der Nachrüstung. So sind wir Partner von namhaften Herstellern und garantieren eine schnelle Verfügbarkeit und Montage nach gültigen Vorgaben. 

Haben Sie Fragen zu Brandschutztüren mit Feststellanlage? 

Schreiben Sie uns, wir stehen Ihnen mit unserer umfassenden Expertise beratend zur Seite.

Jetzt Angebot für den Einbau oder das Nachrüsten einer Feststellanlage anfordern.

*** Wir sind aktuell nur in Deutschland und den Niederlande tätig! ***

Left
Right

Unsere Datenschutzinformationen finden Sie hier: Link

Hidden Fields